La Palma für Naturliebhaber

Vorbei an oder über rund 160 Vulkane
Auf der Ruta de los Volcanes


        

 

 

 

 

  • Außergewöhnliche Tipps
  • neue Entdeckungen
  • alternative Lieblingsorte

 

 

Liebe Leserinnen! Liebe Leser!

 

Nicht umsonst trägt La Palma den Beinamen „La Isla Bonita“, die schöne Insel!

 

Rote Berge, gelbe Flüsse, schwarze Strände – wer meint, dies gebe es nur in Märchen, kann sich bei La Palma auf so einiges gefasst machen. Dort erleben Sie eine Farbenvielfalt, die sie begeistern wird!

 

Sie finden vulkanisch buntes Gestein im Süden,

kristallklare türkise Badebuchten im Osten,

gelbe Flüsse und einen bunten Wasserfall in der Mitte der Insel, in der Caldera de Taburiente,

üppigst grüne Urwälder im Norden und Nordosten,

zart weiß-rosa blühende Mandelbäume im Nordwesten,

exotische Gewächse, die immer wieder mit ihren kräftig leuchtenden Farben in vielen Gegenden auf sich aufmerksam machen.

 

Und wer zusätzlich zu frischen und reifen Avocados, Mangos und Papayas noch in den Genuss von Apfelbananen oder Melonenbirnen kommt, kann merken, dass auf  La Palma so manche unerfüllten Wünsche wahr werden können.

Lassen Sie sich ein auf eine Reise nach La Palma und wir zeigen Ihnen eine Vielfalt und Farbenpracht, die Sie begeistern wird!

 

Geographische Besonderheiten La Palmas

 

Die Insel La Palma bietet ihren Besuchern völlig unterschiedliche Klimazonen, Temperaturen und Wetterbedingungen. In den Wintermonaten kann man den höchsten Berg der Insel mit seinen fast 2500 Metern, den Roque de Los Muchachos, auch mitunter schneebedeckt erleben, während sich zugleich in Puerto di Tazacorte (3 500 Sonnenstunden/Jahr) die Badegäste am schwarzen Strand und in den Meereswogen vergnügen.

 

Da La Palma sehr hügelig ist, sollte der Temperaturunterschied bei der Buchung der Unterkunft auf jeden Fall beachtet werden. Grundsätzlich rechnet man pro 100 Höhenmeter 1 Grad Unterschied. Wenn es in Tazacorte zum Beispiel 20 Grad hat, muss man auf dem Roque mit frostigen -5 Grad rechnen.

 

Unsere persönlichen 10 Highlights

 

*       Der Vulkankrater im Nationalpark Caldera de Taburiente mit einem Durchmesser von  ~ 9 km und einem Umfang von ca. 28 km.

 

*       Der farbenprächtige Wasserfall Cascada de Colores in der „Schlucht der Ängste“ –  Barranco de Las Angustias.

 

*       Die Vulkanroute auf der Cumbre Vieja vorbei an 120 Vulkanen.

 

*       Der lichtgeschützte, kristallklare Sternenhimmel und seinen Observatorien am Roque de Los Muchachos. La Palma wurde 2012 zum weltweit ersten UNESCO Starligth Reserve ernannt.

 

*       Tazacorte mit seinen über 3 500 Sonnenstunden pro Jahr. Ein fröhlicher Ort mit jonglierenden und musizierenden Künstlern, Hippiflair, üppigen Papas Locas, kleinen Cafés und Restaurants. Ein schwarzer Sandstrand lädt zum Baden ein.

 

*       Der Wolkenwasserfall auf der Cumbre Nueva, welche die Insel in zwei klimatisch unterschiedliche Hälften teilt. Die Passatwolken aus dem Osten (Santa Cruz) lösen sich vom 1450 Meter hohen Bergkamm herunterfallend im Westen (Los Llanos) auf.

 

*       Der lebendige Markt in Los Llanos jeden Sonntag mit Second-Hand-Verkäufern, selbstgemachten Seifen, Möbeln, Taschen, Schmuck, frisch gepresstem Zuckerrohrsaft, Musik und einer palmerischen Glasbläserei.

 

*       Die Hauptstadt Santa Cruz mit ihrem wunderschönen Altstadtkern, den prächtig mit Blumen geschmückten Holzbalkonen, dem sehenswerten Rathaus und den Kirchen.

 

*       Die Wanderung zu den Markus- und Cordero-Quellen, die uns durch 13 Tunnel vorbei an Wasserfällen, Kanälen und Kaskaden führt.

 

*       Der dichte Urwald bei Los Tilos, den man in einer 1,5-stündigen Wanderung mit seinen unterschiedlichsten Lorbeerarten entdecken kann.

 

10 außergewöhnliche Wanderungen

 

Wer La Palma ohne Wanderschuhe aufsucht, verpasst so einiges: Denn viele Attraktionen sind nur zu Fuß erreichbar. Es gibt ein sehr gut ausgebautes Wandernetz von über 1000 km Länge und die Wanderwege sind bestens beschildert, sodass man auch ohne Wanderführer leicht den richtigen Weg findet.

 

*       Los Tilos - Dschungeldickicht, Riesenfarne, Lorbeertauben! Eine Forststraße führt in einer 1- stündigen Wanderung zum Mirador Espigon Atravesado, einem Aussichtspunkt mit traumhaften Ausblicken!

 

*       Mirador El Time - mehr als 30 teilweise liebevoll verzierte Höhlen (noch vor wenigen Jahren bewohnt) werden bei diesem 40-minütigen Aufstieg von Puerto di Tazacorte aus passiert! Traumhafte Ausblicke versprochen!

 

*       Von Las Tricias zum Café Aloe und nach Buracas: Höhlen mit Petroglyphen,  blühende Gärten, Drachenbaumhaine, die endemische Graja, eine Krähenart mit atemberaubenden Flugkünsten – all das erlebt man bei dieser bestens ausgeschilderten 2-stündigen Rundwanderung. Ein kurzer Stopp im Café Aloe lohnt sich auf jedem Fall!

 

*       Rundwanderung von Los Tilos (Casa del Monte) zu den Marcos- und Cordero-Quellen: Taschenlampe und Regenschutz sind ein Muss bei dieser unterhaltsamen, 3-stündigen Wanderung vorbei an Wasserfällen, durch insgesamt 13 Tunnels, fantastische Kaskaden und Kanäle! Genießen Sie das herrlich frische Wasser dieser Quellen!

 

*       Von Los Brecitos in die Caldera Taburiente, zur Cascada de Colores (Farbenwasserfall) und zurück durch die Schlucht der Ängste Barranco de Las Angustias: Wilde Schluchten, atemberaubende Ausblicke, ein Campingplatz mitten in einem Vulkankrater (Erlaubnis zum kostenlosen Campen erhält man im Besucherzentrum in El Paso), gelbe Flüsse, ein bunter Wasserfall! Machen Sie sich bei dieser anstrengenden Wanderung - Gehzeit rund 5 Stunden- auf so manche unglaubliche Sinneseindrücke gefasst!

 

*       Von Tijarafe zur Piratenbucht: In eine einzigartige Felsenbucht, groß wie ein Konzertsaal, wurden Häuschen hineingebaut und dienen den Fischern als idyllische Unterkunft am Wochenende. Es gibt sogar Toiletten, Waschbecken, Glühbirnen und einen Bootsplatz! Absolut sehenswert! Gehfreudige Wanderer nehmen die 5-stündige Rundwanderung von Tijarafe. Wer möchte, kann in der Nähe der Piratenbucht mit dem Namen Cueva de Candelaria parken und den 10- minütigen Abstieg in die Grotte wählen.

 

*       Tubo de Todoque: Packen Sie Ihre Stirnlampe ein und freuen Sie sich auf ein unterirdisches Abenteuer! Der erstarrte Lava-Arm in Todoque hat mehrere Eingänge, wobei nur noch einer geöffnet ist und auf eigene Faust erkundet werden kann. Die kurzweilige Tour ans Ende des Tunnels dauert ~ 30 Minuten und führt durch niedrige und ebenso bis zu 8 Meter hohe Gänge! Am Ende erwarten Sie aufgrund des von oben eindringenden Lichts zauberhafte Lichteffekte!

 

 

10 Ausflüge zum Entspannen

 

*       Führung durch eine biologische und nach den Richtlinien der Permakultur geführte Bananenplantage mit anschließender Verköstigung in Puerto Naos. Lassen Sie sich von Apfelbananen und anderen Skurrilitäten überraschen!

 

*       Cruz Chica 60 in La Laguna: Ein alternatives Wohnprojekt mit Baumhaus, Wolkenhaus, Gemeinschaftsküchen, Gärten (sehr günstige Übernachtungsmöglichkeiten!). Sehr versteckt eine öffentliche Pizzeria mit kleinen, jedoch herrlichen, italienischen Pizzen. Jeden Mittwoch deutschsprachige Kinovorstellungen sowie gelegentlich Konzerte. Ein Besuch lohnt sich!

 

*       Das beste Brot der Welt: Kaufen Sie (rechtzeitig vor 10.00, da sonst ausverkauft) bei der Durchfahrt von La Laguna im Bioladen Bio Canana Vollkornbrot des dort arbeitenden österreichischen Bäckers! Unser Favorit ist das Dinkel-Roggenbrot und die doppelt gewälzten Mohnbrötchen.

 

*       Los Llanos wird oft als heimliche Hauptstadt La Palmas bezeichnet. Das Wetter ist im Westen meist sonniger als im Osten und Los Llanos erfreut Sie meist mit Sonnenschein. Dazu gibt es liebliche, kleine Gässchen, gute Cafés, Restaurants (im La Vitamina gibt es neben frischen Säfte auch vegane Speisen), Pizzerien etc. Frisches Bio Gemüse erhalten Sie am Markt jeden Samstag von 9.00-13.00.  

 

*       Das Besucherzentrum in El Paso informiert Sie über viele interessante Details der Insel. Sie lernen geografische Besonderheiten, endemische Tiere und Pflanzen kennen, erfahren Wissenswertes über die feuerresistente Pinie sowie über den Nationalpark Caldera de Taburiente. Eine anschließend 5-minütige Fahrt zur Trinkwasserquelle in El Paso lohnt sich! Das Wasser schmeckt herrlich frisch und hat eine sehr gute Qualität.

 

*       Der  Naturpark La Zarza mit seinen Petroglyphen.

 

*       Das Restaurant La Muralla in Tijarafe: Die Ausblicke auf die völlig unbebaute Westküste und das weite Meer sind atemberaubend! Genießen Sie dort den inseltypischen Wein am besten bei Sonnenuntergang.

 

*       Die Salinenbecken im Süden, die in bunten Farben schillern und zu einer Besichtigung einladen. Nach einer beschilderten Spazierrunde gibt es dort ein gemütliches Restaurant, ein Café und einen kleinen Shop mit Salzkostproben. Eine exquisite Besonderheit ist das Flor de Sal, das pur oder mit aromatischer Begleitung (roter und grüner Mojo, Zitrone, Tomate etc.) erhältlich ist.

 

*       Fuencaliente und der Vulkan San Antonio - parken Sie beim Besucherzentrum und freuen Sie sich auf einen 15-minütigen Spaziergang zum Kraterrand! Sie können nicht nur den faszinierenden Krater bestaunen, sondern bei klarer Sicht auch die Nachbarinseln La Gomera und El Hierro erblicken.

 

Die schönsten Strände und Bademöglichkeiten

 

La Palma hat nur wenige Strände, die oft unbewacht und sehr naturbelassen sind. Bei hohem Wellengang ist Vorsicht geboten. Die Naturpools in San Andres und Barlovento sind oft eine gute Alternative.

 

*       Puerto Naos

 

*       Charco Verde

 

*       Tazacorte

 

*       Los Cancajos

 

*       Playa Echentive

 

*       Playa Salemera

 

Naturschwimmbecken in San Andres Charco Azul und Barlovento La Faiana: Dort erwarten Sie große Pools, klares Meerwasser und viel Schwimmvergnügen.