Organisationsenergetik

Das Wesentliche sichtbar machen

Auszug aus dem Artikel "Das Wesentliche sichtbar machen", veröffentlicht im Wirtschaftsmagazin "Die Macher". Ausgabe Herbst 2016.

 

Irgendwas stimmt nicht. Kommt einem der Gedanke, dann geht man für gewöhnlich zum Arzt, schließlich sind nicht alle Symptome äußerlich zu sehen. Aber was, wenn etwas im Unternehmen nicht stimmt? Nicht alles lässt sich aus der Bilanz lesen und auch nicht mit freiem Auge erkennen. Immer mehr suchen dann den Weg zum Energetiker, 3.600 gibt es davon in Oberösterreich. Einer davon ist Gerald Kohl. Mit Hilfe der Organisationsenergetik bietet er Unternehmen Hilfestellungen an, um Probleme dort zu finden, wo man sie nicht sieht: im Inneren der Organisation, im feinstofflichen Bereich.

 

Starke Blutungen, Herzversagen, Parasiten. Was für einen Menschen lebensbedrohend klingt, ist für Gerald Kohl eine alltägliche Diagnose für Organisationen. Mithilfe der Radionik analysiert der diplomierte Humanenergetiker und Lebensberater Schwachstellen in Unternehmen. Die Auswertung ist auf den menschlichen Körper ausgelegt und wird von Gerald Kohl auf diverse Funktionen im Betrieb übertragen. „Ich sehe Organisationen fast wie Menschen“, meint der Energetiker und vergleicht unterschiedliche Funktionen in Unternehmen mit Organen des menschlichen Körpers. So entspricht die Hormondrüse mit dem Namen „Hypophyse“ dem Geschäftsführer eines Unternehmens. Wie der Hypophyse eine tragende Funktion im Hormonsystem zukomme und sie eine wichtige Rolle bei der Regulierung von Wachstum, Fortpflanzung und Stoffwechsel spiele, so habe auch der Geschäftsführer eine leitende Funktion und entscheide über das Florieren seines Unternehmens, meint der Humanenergetiker. Die Liquidität eines Unternehmens wird durch das Blut und den Kreislauf dargestellt. Zeigt das Radionik-Gerät starke Blutungen an, gibt es Probleme mit dem Geldfluss oder einen Geldverlust im Unternehmen. Schlechte Nerven stehen für Probleme in der Kommunikation, Parasiten können ein Hinweis darauf sein, dass jemand das Unternehmen belastet, ohne einen Gegenwert dafür zu geben. 

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Den Dingen auf den Grund gehen

Seine Herangehensweise werde oft ins Eck der Esoterik gestellt, bedauert der Humanenergetiker. Obwohl – betrachtet man den Begriff „Esoterik“ in seiner ursprünglichen Form, dann sei diese Benennung völlig richtig. Bereits bei Aristoteles galt die Esoterik als Wissen, das nur einem „inneren“ Personenkreis Zugang bot und spirituelle Erkenntnis ermöglichte. Die Esoterik solle somit Zugang zum eigenen inneren Wissen erschließen. Was jedoch aktuell als „Esoterik“ verstanden wird, sei in Wirklichkeit „Exoterik“, also das äußere Wissen. „Die Menschen haben den Zugang zu ihrem inneren Wissen verloren und suchen ihr Glück in äußeren Heilsbringern“, so Gerald Kohl. 

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Wissen, wohin man will

Diese Klarheit fehle häufig bei Unternehmen. Vor allem Jungunternehmen würden deshalb am Erfolg vorbeischrammen, da sie „das Pferd von hinten aufsatteln,“ bedauert Gerald Kohl: „Viele machen sich Gedanken um ihr Logo, lassen bereits im Vorfeld hunderte Folder drucken, ohne zu wissen, wohin die Reise geht.“ Am Anfang stehe jedoch immer die Vision. Zuerst müsse man wissen, welche Ziele man verfolgt und klären, wo die Teilvision für das Unternehmen im persönlichen Lebensplan Platz finde. 

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